2. Auflage, erhältlich ab Sommer/Herbst 2021

 „Ach, wie bedachtsam haben doch die gebietenden Götter
Hunde uns sterblichen Menschen zu treuen Gefährten gegeben!“ 
Theokrit, Idyllen 25, 78f.
Seit es Menschen gibt, gibt es Hunde, und seit es Hunde gibt, gibt es Menschen. Ein Stück dieser jahrtausendelangen Beziehung soll dieses Buch beleuchten, nämlich die griechisch-römische Antike, ein Zeitalter, in dem der Hund besonders geschätzt wurde. Nicht umsonst begegnen wir hier dem ältesten namentlich bekannten Hund, dem treuen Argos, der als Einziger den heimgekehrten, von unzähligen Strapazen gekennzeichneten Odysseus noch erkannte. Aber auch viele andere Hundepersönlichkeiten sind uns überliefert, das schelmische Schoßhündchen Issa ebenso wie der tapfere Kapparos, der als Tempelwächter unsterblichen Ruhm erlangte. Diese berühmten Vertreter ihrer Art sollen in diesem Buch zwar Erwähnung finden, vor allem aber sind es der gemeinsame Alltag von Mensch und Hund und die vielfältige Art, in der beide miteinander in Beziehung stehen konnten, von denen berichtet werden soll.

3. Auflage

"Der Einfluss des Mondes im antiken Volksglauben" behandelt die antiken Vorstellungen vom Einfluss des Mondes auf den Alltag. Aufgeteilt auf die drei Schwerpunkte Einfluss auf die Natur, Einfluss auf den Menschen und magischer Einfluss wird ein weiter Bogen von der Landwirtschaft über alltägliche Gesundheitsprobleme bis hin zu Hexen, Geistern und Werwölfen gespannt.

3. Auflage

Gustav Freytags Soll und Haben und Walter Mehrings Der Kaufmann von Berlin weisen einige Parallelen auf: Beide Werke werden heute nicht mehr gelesen, aber während es bei Walter Mehring vor allem die äußeren Umstände sind, die zu dieser bedauernswerten Tatsache führen, wird über Soll und Haben gesagt, dass es ganz gut sei, dass es heute nicht mehr gelesen werde. Wie könnte es zu einer solchen Einschätzung kommen?
  Beiden Werken sind auch ein paar ihrer grundlegenden Motive gemein: Es geht um Spekulantentum, das ganze Bevölkerungsgruppen in den Abgrund reißt, und vor allem um die gesellschaftlichen Spannungen der Entstehungszeit. Gerade die Juden und der deutsche Mittelstand sind es, die besonders betrachtet werden, die deutschen und die jüdischen Kaufmänner, die im Zentrum des Interesses stehen.
Back to Top